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Ich bin nicht allein!

Ein emotionaler Podcast im Tagebuch-Stil mit Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung betreut werden müssen sowie deren Betreuern.
Alleine zu sein oder Gesellschaft zu haben, ist gerade in dieser Zeit der Corona-Pandemie ein stark diskutiertes Thema. Normalerweise kann man für sich entscheiden, ob man seine Zeit alleine, zu zweit oder zu mehreren Menschen verbringen möchte. Mit Menschen, die man kennt und die man gerne um sich hat.

Aber wie ist es, nie wirklich alleine zu sein, von wechselnden Personen betreut zu werden und sein Leben mit einer anderen Person zu teilen, die weder der Lebenspartner, ein Verwandter oder guter Freund sind. Sich nicht aussuchen zu können, wer mit einem ist in den intimsten Situationen?

Dies betrifft hauptsächlich Menschen mit Behinderung, von jung bis alt. Selber etwas nicht zu können, (während die betreuende Person es ohne Probleme machen kann) ständig auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen zu sein – was ist das eigentlich für eine Situation uns was macht sie mit den Betroffenen? Wie fühlt man sich, wenn jemand tief in die Privatsphäre eindringt. Ist man wütend oder traurig, ist es sogar beschämend?

Und wie ergeht es der betreuenden Person. Ist es nur ein Job, den man erledigen muss und nach Feierabend abschaltet? Was für eine Verbindung baut man zueinander auf?
Wie nimmt man die andere Person war und welche Beziehungen entstehen?

Die täglichen Abläufe werden im Tagebuchstil von der einzelnen Person erzählt – in einem sehr privaten Stil in der Ich-Perspektive. Aus der Sicht des Betroffenen wird im Präsenz erzählt. Hierdurch wird der Zuhörer besonders intensiv nachvollziehen, was der einzelne Mensch erlebt und wie er es erlebt. Die betreuende Person verfasst ihre Sicht im gleichen Erzählstil.
Nach den einzelnen Geschichten werden die beiden Geschichten und Sichtweisen mittels Tonmontage gegeneinander gestellt und eine Verbindung entsteht. Aus zwei Geschichten wird eine. Aus zwei Menschen wird einer.

Wir erleben 24 Stunden im Leben der betroffenen Personen.

Ein Aufeinandertreffen zweier Erlebniswelten zweier Individuen lässt eine Geschichte entstehen. Reibungspunkte und Auffassungen sind von Person zu Person unterschiedlich. Zwei unterschiedliche Leben wie sie nicht unterschiedlicher sein können werden zu einem.

Durch die künstlerische Erzählung und Gegenüberstellung soll die jeweilige geistige und körperliche Leistung der beiden Personen dargestellt werden. Es entsteht eine emotionale Diskussion zwischen körperlich eingeschränkten Menschen und Pflegekräften und dem außenstehenden Betrachter.

Zur Projektseite:
https://alleinsein24.de/


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